AIDA die Erste: Cara vom14.09. – 21.09.2013
„Nordeuropa 6“
Wow, wir haben -nach langen Erzählungen und netten Berichten unserer Nachbarn als Schiffserfahrene- uns getraut. Einfach mal ausprobieren, ob es Spass macht. Und ich kann Euch sagen: JA! Einfach nur schöner Urlaub…….
Der Verlauf war wie folgt: 14.09.: los geht’s in Kiel um 17.00 Uhr; 15.09.: Durchfahren des Nord-Ostsee-Kanals und weiter nach Norwegen, durch den Skagerrak (dazu später mehr…); 16.09.: Bergen; 17.09.:Seetag (und wieder durch den S.!); 18.09.: Oslo; 19.09.: Göteborg; 20.09.: Kopenhagen; 21.09.: zurück in Kiel und Heimfahrt.
Hier der erste Eindruck:
Nach Abgabe der Koffer am Bahnhof (deutsch perfektionierter Service) machten wir den Sparziergang zum Terminal im Kieler Hafen. Vorbei an einem Riesen-MSC-Koloss zur -eher beschaulich kleinen- Cara. Sie ist das älteste und kleinste Schiff der AIDA-Flotte, wir sind schon ganz gespannt. Am Terminal schnell noch eingereiht und die Bordkarten mit Foto gemacht ging’s dann auf das Schiff. Schöne Sicht von oben:
Thomas Mey, unser Kapitän. Er hat eine unverwechselbare Aussprache.
Vor dem Ablegen noch die Seenotrettungs-Übung. Bestanden.
Dann ging’s durch den Nord-Ostsee-Kanal, es stiegen sogar noch ein paar Passagiere zu (Bahn verpasst? Wer weiß…)
Die rauhe Nordsee – ein Sturmtief sollte uns am nächsten Tag ein leeres Abendrestaurant bescheren ;-))
Bergen:
Halt! Vorweg noch ein Hinweis zur Strecke dorthin und das leere Restaurant am Abend zuvor: wir hatten Seegang mit Windstärken 8, in Böen bis 9. Dem Schiff war übel, selbst der Mannschaft. Jetzt verstehe ich, weshalb der Bordarzt am Morgen sagte, er würde wahrscheinlich eine Nachtschicht einlegen müssen. In der Tat, die Praxis war die ganz Nacht in Betrieb. Kleiner Trost für mich: viel Platz beim Abendessen; Birgit ging es etwas -naja. Die Nacht war der Horror. Es fühlte sich an, als ob unser Schiffchen über die Wellen sprang und jedes zweites Mal ein Wellental erwischte…… Kurze Nacht.
Man sagt, in Bergen herrscht zu über 90 % Regen. Ich sage: wenn Engel reisen….. (die Entschädigung für die Nacht davor?)
- der Lotse kommt
- und hat fertig
- Bryggen
- Bryggen – Bier für 16 €
- MC…… ist überall
- Talstation
- Blick von Oben
- CARA – „Parkplatz“
- Stadtzentrum
- Beliebtes Motiv: Troll
- ..such den Troll ;-))
- im Trollwald
- im Trollwald
- fliegen verboten
- der Fischmarkt hat noch auf
- ein Muss: Weihnachtsladen
- Adieu Bryggen, Tschüss Bergen
Auf den letzten 250 Metern zum Schiff zurück, erwischte uns noch ein kleiner Hagelschauer. Bergen eben. Trotzdem Wiederholenswert.
Am übernächsten Tag -einen „Schleichweg“ genutzt um dem rauhen Wetter im Skagerrak zu entgehen- landen wir in Oslo, direkt vis á vis dem Akershus. Die CARA ist klein genug, um so nah am Zentrum der Stadt zu „parken“. Zu Fuss zum Vigelandspark in aller Frühe, es war noch etwas ungemütliches Wetter, aber wir wollten unbedingt vor den Touristenbussen dort sein. Geschafft!
- Vigelandspark
- Vigelandspark
- Vigelandspark
- Vigelandspark
- Vigelandspark
- Vigelandspark
- Vigelandspark
- Vigelandspark
- Vigelandspark
- Vigelandspark
- HILFE!!! Die Japaner kommen.
- Schloss – Front; Royals zuhause?
- Schloss – Rückseite
- Staatstheater
- Oslo’s Parlament
- Gruß an Biene
- zum Glück „ausser Betrieb“
- Wachposten im Akershus
- Das Rathaus – direkt am Hafen
- Oslo mit Holmenkollen
- Oslo Fjord
- Oslo Fjord
- Oslo Fjord
- Oslo Fjord
- Oslo Fjord
Nachtrag: liebe Leute, wenn ihr irgendeine Sehenswürdigkeit in Ruhe besuchen und fotografieren wollt, seht zu, dass ihr VOR den Japanern dort seid. Oslo war schön, werden wiederkommen (wann hört Ole auf?).
Am Nachmittag geht es weiter nach Göteborg. Eine Stadt, die uns auch sehr gefallen hat. Wir sind durch Haga geschlendert und waren im Hard Rock Cafe schoppen (Gruß an Hans!); danach mit der Strassenbahn zurück zum Schiff (wer nicht mehr so gut laufen kann, nimmt die Bahn……) – Fahrkartenautomat in der Bahn auf deutsch mit Mastercard: geht doch!
- der „Schleichweg“ war lang….
- das Kronhuskvarter
- Kirche Haga
- Haga
- Haga
- Haga
- Fischhallen
- City
- Einod mitten in der Stadt
- City mit Freizeitwert
- HRC
- HRC
- HRC
- HRC
- HRC; und jetzt die Bahn……..
An den letzten Bilder ist dann wohl auch jedem klar, dass Göteborg in……… SCHWEDEN ist!! Dementsprechend Groß ist hier natürlich das Angebot an ABBA-Ausstellungsstücken. Naja, wer’s mag……..(z.B. meine Frau)
Am nächsten Tag war schon Kopenhagen dran; Liegeplatz ungefähr 10 Gehminuten von der kleinen Dingsda entfernt. Wen trifft man am Nachmittag auf dem Rückweg???? Dieselben Japaner. Ohne Worte.
- Kleine Dingsda mit Japanern
- Kleine Dingsda ohne
- …und nur für mich!
- Schlosswache Amalienborg
- Schloss Amaloienborg – Royals daheim?
- Schloss Amalienborg
- Schloss Amalienborg
- Huch! ich war auch da
- Für Emmil, meinen Tauchlehrer
- Nyhaven – das Leben pulsiert
- Nyhaven
- Nyhaven – am Ende Sonnenbrand
- hopp on – hopp off
- Altes Schätzchen
- Altes Schätzchen: Suchbild *g*
- Schloss Christiansborg mit Parlament
- Die Börse (wo ist das grosse Geld?)
- Die Börse
- St. Alban mit Gefion- Brunnen
- Gefion – Springbrunnen
- der Bulle schnauft….
- Florenz is nix dagegen! (DAVID)
- Strassenlaterne an der Hafenmole
- Öresund-Brücke -heimwärts
Wir empfanden Kopenhagen als die sicherlich vielseitigste und interessanteste Stadt auf dieser Tour, einfach nur schön. Schon für nächstes Mal vorgemerkt: das Eis in Nyhavn aus einer frisch gebackenen Waffel (lechz …), dann aber die Riesenportion! Italiener können einfach kein soooo gutes machen, meint meine Frau…..
So, das war’s fürs Erste. Ich hoffe, Euch haben die Bilder (wir haben einfach zuviele gemacht!) und Zeilen ein wenig gefallen. Wie gesagt, wir üben noch….
Obwohl wir zu Anfangs der ersten Tour nicht wussten, wie uns eine Schiffsreise generell gefallen würde, hatten wir bereits vor Antritt eine zweite im November -gemeinsam mit den „Lieblingsnachbarn“- gebucht! Ich sage nur: Frauen……
Doch: Alles Gut. Der Seegang war schon heftig, bin ich glücklich, dass mich das nicht so beinflusst (hhhm, lecker Essen *g*)……
FAZIT: die bereisten Städte haben uns mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gesehen; hopp on – hopp off ist evtl. nützlich für den ersten Überblick aber hier absolut nicht nötig. Mit einem Stadtführer bewaffnet und gut zu Fuß, ein Smartphone mit offline-Navigation (wo ist mein Schiff?), ein wenig Kleingeld und Abenteuerlust und schon geht’s Los. Nachtrag: selten so saubere und ordentliche Städte geshen (Los Angeles ausgenommen); die Norweger sind ein sehr sportliches Volk………..
Alle mit Idealfigur: haben wollen!!! ;-))
Bis zum nächsten mal, Stephan und Birgit









