AIDAPrima – Metropolen ab Hamburg 25.11. – 03.12.16

Hallo zusammen,
Weihnachtszeit…… Aber wenigstens mal ein wenig Zeit, den RB zur Prima zu schreiben. Live war es leider nicht möglich, die Woche ist einfach zu kurz 🙂 .
Wir hatten aj eine Übernachtung vorneweg im „Ibis Styles Hamburg Alster City„, ein günstiges und gut angebundenes, ruhiges Hotel. Es war sauber, modern und zweckmäßig sowie nur 4 Stationen vom Hauptbahnhof bzw. 6 vom Rathaus entfernt. Nach der Zugfahrt, Abfahrt 8:10 Köln, Ankunft 12:13 Uhr sind wir also ins Hotel und konnten die Koffer abgeben, nachdem wir noch die dicken Jacken herausgeholt hatten. Wir wollten doch Weihnachtsmärkte gucken gehen, es war ca. 5° Celsius. Da wir uns ein Tagesticket geholt hatten, konnten wir uns den ganzen restlichen Tag frei in Hamburg bewegen. Der Markt am Rathaus war ein Abbild vom Heumarkt, dieselben Buden. Nur die Fressalien waren etwas unterschiedlich, irgendwie ein komisches Gefühl. 500 Mtr. weiter, am Jungfernstieg dann ein gaaaanz anderer Martk, mit Zelten, handwerklichen Buden und vielen Leckereien. Hier ein paar Bilder dazu, guckst Du:

 

Nachdem wir also auch den heißen Caipirinha probiert hatten, kam noch Feuerzangenbowle oben drauf 🙂 . Nun knurrte der Magen und wir entschieden uns, ins Hardrock Cafe an den Landungsbrücken zu fahren. Dort gab es lecker Burger und einen schönen Blick auf die Alster. Nebenan fuhren die Passagierfähren zu den Musicals ab, König der Löwen war’s glaub ich. Wir fielen müde und erledigt ins Bett, die Nacht war ruhig.
Samstag (26.11.), heute ist Einschiffung. In den Unterlagen stand, wir sollten erst gegen 13:30 auf’s Schiff gehen. In den Foren lasen wir, vollkommen egal, „first come first served“ 🙂 . Entgegen den bisherigen Abfahrten in Hamburg ging’s vom neuen Terminal in „Steinwerder“ los. Ein Shuttle des Hafenbetreibers fuhr von der S-Bahn Station dorthin, wir bekamen den um 10:30 Uhr (1 x /Std.). So waren wir um 11:00 Uhr bereits an Bord und konnten die ersten Erkundungen anstellen. Als wir Hunger bekamen, gingen wir in’s East. Neu für AIDA: Essen wie im Mongos, also jede Portion nach eigenem Wunsch zusammengestellt und vom Koch fertig gebraten. Das war nicht nur sehr lecker, sondern auch total entspannt; wir waren in der Woche einige Male dort 🙂 . Übrigens haben die auf den anderen Schiffen dies nun auch eingeführt, scheint gut zu laufen…..
Da Marga und Werner erst heute anreisten, haben wir uns dann zum Essen zusammentelefoniert. Alles hat gut geklappt. Soweit, so gut. Bilder vom ersten Tag, guckst Du:

Wir waren zur welcome-Party im Beach Club, mit Laser-Show und Freigetränk(en). Im Forum liest man „Hallenbad-Atmosphäre“, dem kann ich mich nicht ganz entziehen. Besonders schade: hier ist die große „AIDA-Bar“, auf den anderen Schiffen DER zentrale Anlaufpunkt, hier Plastikgeschirr 🙁 .
Am nächsten Morgen (27.11.) dann, zum Frühstück: wir waren noch auf der Elbe! Das Auslaufen hatte sich, weil irgendein Depp bei der Muttergesellschaft in Amiland den falschen Treibstoff geordert hatte (aus Kostengründen sagte der Kapitän später), um satte 13 Stunden verzögert! Adieu deutscher Perfektionismus?
Leider ja.
Aber nicht ärgern, wir hatten hierdurch einen halben Seetag gewonnen und hatten einen weiteren Frühschoppen im Brauhaus 🙂 .  Hier ein paar Impressionen vom Seetag und vom Schiff, guckst Du:

 

Wir kamen also am 28.11. am späten Nachmittag  in Southampton an. Geplant war es, am frühen morgen dort anzukommen, damit u.a. auch die Ausflügler nach London kommen. Dies war nun nicht mehr möglich, so dass sich der Kapitän dazu entschlossen hatte, einen Tag länger in Southampton zu bleiben und dafür Le Havre ausfallen zu lassen.  Wir wollten uns unbedingt die Füße vertreten, wie geschätzte 2000 Leute auch. Im Brexit-Land wird noch der Pass kontrolliert (auch, wenn man nicht zum Landgang geht!). Wir gingen Abends also in die City, knappe 25 Minuten später standen wir auf dem „German Weihnachstmarket“ in der Einkaufsstraße. Auf dem Rückweg hatten wir noch Santa auf dem Drahtseil zu bestaunen mit Rudi, the rednose Rendeer (da sprühten sogar Funken…), guckst Du Bilder:

 

Southampton (29.11.): wir hatten geplant, auf eigene Faust nach Winchester zu fahren, dort soll eine sehenswerte Kathedrale sowie das Castle (mit König Artur’s Tafelrunde) (https://de.wikipedia.org/wiki/Winchester) sein. Der Fußweg zum Bahnhof zog sich dann, gegen 11 hatten wir die Tickets -Hr. Master sei dank- und stiegen in den Regionalzug. 20 Min. später waren wir vor Ort und erkundeten selbigen. Kurze Orientierung auf der Stadttafel vor dem Bahnhof und los ging’s. Ein hübsches Städtchen und eine mächtige Kathedrale. Nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes um die Kathedrale herum waren wir geschafft und traten den Heimweg an. Hier die Bilder aus Winchester, guckst Du:

 

Auf dem Heimweg kehrten wir im Hafen noch in einen Pub ein, es war ein anstrengender Tag.
Durch die Verspätung am Anfang fiel der Hafen „Le Havre“ aus, unser einziger im Vorfeld reservierte Ausflug musste also entfallen, so kamen wir in Zeebrügge (30.11.) an. Da wir alle nicht zum ersten Mal hier waren, wollten wir einfach nur ein wenig die Küstenbahn „er“fahren. Richtung Knokke war nicht so prickelnd, also fuhren wir entgegengesetzt nach Ostende. Da war schon richtig was los, wir erkundeten den Hafen und die Promenade, sahen ware Kunstwerke und probierten belgisches Bier: lecker!. Guckst Du Bilder:

 

Marga hat heute Geburtstag, wir hatten bereits von daheim einen Tisch im „Casa Nova“ reserviert. In diesem Bedienrestaurant sind keine Getränke enthalten, aber egal. Das Essen war okay, der Service auch. Im Anschluss lud uns Marga noch in die „Champagner Bar“ ein. Wir waren die einzigen Gäste, das Spray-Gefühl kam auch nicht auf. Hier ist ein Außenbereich im Bug, wo man das Meer beobachten könnte, hätte er denn auf. Aber das ist nur im Hafen der Fall, wie sinnig?! Wir denken, wenn die Prima ins Mittelmeer gehen wird und dann zur Famielienmassenabfertigungskreuzfahrtmaschine mutiert sein wird, wird man hier bestimmt einen Kids-Bereich draus machen. Guckst Du Bilder von drinnen:

Ein Bild war mit Blitz gemacht.
Am 01.12. kamen wir in Rotterdam an, ein für uns alle vier absolut neuer Hafen. Es gab einiges zu sehen, neben den Kubik-Häusern die Markthalle, Wahrzeichen am Wegesrand und natürlich die tolle Erasmus-Brücke (http://www.holland.com/de/tourist/artikel/erasmusbrucke-rotterdam.htm), über die wir gegangen sind, guckst Du Bilder:

 


Besonders gefallen hat uns die Markthalle, ein tolles Bauwerk mit einem super Unterhaltungswert. Man kann sich den ganzen Tag dort aufhalten und essen, trinken, einkaufen, einfach Alles (https://de.wikipedia.org/wiki/Markthalle_(Rotterdam)). Da mein Frauchen die Kamera vergessen hatte, sind alle Bilder mit meinem Handy geschossen. Einige etwas unscharf glaube ich, aber dafür habe ich ein paar mehr eingesetzt…..
Seetag auf dem Heimweg (02.12.): den gaaanzen Tag essen, trinken, bummeln, palavern, Verzällche halten. Besonders mit Wilfried (75, us Kölle) mit Frau Josette (eingekölschte Belgierin) hatten wir viel Spass, es war deren 47. Kreuzfahrt, 2010 begonnen. Wahnsinn. Am Nachmittag waren wir nochmal an der Eisbahn, Glühwein schlürfen. Die hatten jetzt auch die Bude schön geschmückt….
Ein paar Bilder habe ich noch, guckst Du:

 

Es war übrigens wirklich der Nachbartisch, hinter dem Birgit steht.
Hamburg, am nächsten Morgen (03.12.) sind wir pünktlich angelegt. Wir gingen um 8:00 Uhr von Bord und fuhren mit dem Taxi zum Bahnhof, der Zug fuhr um 9:46 Uhr. Hat Alles gut geklappt, wir waren gegen 15:00 Uhr daheim und Birgit hat Hannes geholt.
Prima in vier Sätzen: wir hatten wieder -überall- Superwetter, nicht üblich auf dieser Strecke. Essen hat uns positiv überrascht, der ausgefallene Hafen ist schade. Aufgefallen sind uns relativ viele unhöfliche Gäste, das kannten wir bisher noch nicht; die Tageszeit zu sagen scheint out zu sein. Die Prima ist ein Schiff, das für Familien konzipiert ist, Rückzugsgebiete -z.B. um mal ein Buch in Ruhe zu lesen- fehlen.
Aber dennoch, es war eine sehr schöne Woche, wir hatten viel Spaß und jammern nicht. Und es gibt ja auch andere Schiffe, die eher auf uns als Zielgruppe zugeschnitten sind (bestager 🙂 ).
Wir freuen uns bereits riesig auf die Nordtour mit der Cara im März, dann kommt wieder ein live-Bericht, versprochen!
Also, see you!