Tag 10 – Sortland, Vesteralen
Hallo zusammen,
die Nacht war relativ ruhig und sehr kurz. Da Treffpunkt um 8:15 an der AIDA Bar war, klingelte unser Wecker um 6. Nach dem ersten kaffe in der Kabine und wach werden etc. saßen wir schon um 7:20 im Restaurant zum Frühstück. Alles klappte pünktlich und so ging der Bus um 8:30 los nach „Nyksund“, dem westlichen Ende der Vesteralen-Insel dingens 🙂
Unsere norwegische Reiseleiterin hat die ganzen 1,5 Std. über die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und viel Interessantes sowie Geschichte erzählt. Bei Nyksundf ist die Welt zu Ende, man blickt auf den Ozean Richtung Grönland, dazwischen nix. Nur Wasser und Horizont. Insgesamt waren wir mit drei Bussen unterwegs, unser war der letzte mit ca. 5 Minuten Abstand. Nyksund ist ein kleies Fischerdörfchen mit ca. 20 Einwohnern, heute kamen 5,5 Touris je Einwohner dazu 🙂
Wir fuhren durch tolle Winterlandschaften, an Fjorden vorbei. Schöne Fahrt. Kaum angekommen, begrüßte uns ein Seeadler in der Luft über uns. Er war schon ein wenig weit weg, als ich die Kamera -endlich- schussbereit hatte, aber ich meine, man kann ih n durchaus erkennen. Guckst Du Bilder zum Ende der Welt mit Seeadler hier:
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- Nordlandboot
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- SONY DSC
- Nordlandboot
- SONY DSC
Wir gingen im Pulk durch die Stadt und die Reiseleiterin erzählte uns jeweils die wichtigen Dinge dort. Insgesamt hatten wir 1,5 Std. Aufenthalt dort. Es gab sogar einen Shop, ein Cafe und ein Klo, vor diesem reihten sich zunächst viele Gäste in die Warteschelange ein. Birgit hat in dem „Shop“ eine Karte gekauft. Der Shop hatte übrigens knappe 10 qm². Die wurde dann im Restaurant bezalt und wir sind schnell wieder raus, keine Lust auf Kaffee und Waffeln. Also liefen wir noch was rum, haben -so mehrere Augenzeugen- Wale aus der Ferne gesehen und landeten schließlich wieder im Bus. Während der Fahrt zurück kamen wir an einer riesigen Anleg zum Fischtrocknen vorbei, hat komisch gerochen dort 🙂
An dieser Stelle einen Gruß an Jorge, der gerne Stockfisch isst. Ich konnte mich bisher nocht nicht dazu überwinden. Am Schiff angekommen, erstmal umziehen, Toilette -bzw. umgekehrt!- und dann zum Mittag. Der Plan sah vor, am Nachmittag noch die Stadt zu erkunden. Gesagt, getan. Sortland wird auch die „blaue Stadt“ genannt, zum Millenium hat man hier viele Hausfassaden in verschiedenen Blautönen angemalt, eine Kunstaktion. Wir haben viele davon fotografiert und auch noch den alten Glockenturm von 1476 gefunden, anschließend die alte Kirche besucht und dann hatten wir keine Lust mehr. Hier einige Bilder dazu:
In Sortland gibt es also blaue Häuser, drei Supermärkte, einen H&M -die gibt’s mittlerweile slebst im kleinsten Dörfchen- und ein Einkausfszentrum an der „Hafenpromenade“. Mein Tipp für diesen Ort: auf jeden Fall einen Ausflug machen, die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt sind schnell abgelaufen…..
Vor uns lag übrigens die „Lofoten“, das älteste Schiff der Hurtigruten, echt schön. Die Vesteralen sind mehr als 3 x so groß wie die Lofoten haben wir heute gelernt. Auf der letzten Cara-Tour vor 2 Wochen haben sie erst hier Nordlichter gesehen. Da es im Moment leicht bedeckt ist, bestünde ja auf eine erneute Sichtung echt Hoffnung, mal schauen…..
Jetzt warten wir auf den Abend -heute gibt es auf jede Uhr 10%- ich habe auch schon einen Favoriten 🙂
Hierher sind wir 290 sm (537 KM) gefahren, bis bald!
See you.