Stadt Wehlen -das dritte Mal-

Hallo zusammen,
wir sind mal wieder nach Wehlen gefahren. In die schöne FeWo direkt an der Elbe (guckst Du: http://www.ferienwohnung-elbsandstein.de/ ). Hier kannst Du ab der ersten Sekunde total entschleunigen 🙂

Die Anfahrt -gute 620 KM- gingen nahezu ohne Stau, wir waren nach knapp 6 Std. hier. Jetzt sind die neuen Reifen am Auto richtig „eingefahren“. Wir haben sofort alles wiedererkannt, sogar Hannes wusste direkt nach dem Auspacken, wo sein Klo steht. Der Rest des Samstag bestand aus auspacken, entschleunigen und essen gehen. Wir waren im „Elbpegel“ (guckst Du: http://www.wehlener-elbpegel.de/). Hier hatten wir schon während der ersten Reise nach Wehlen 2012 viel Spaß mit einer Gruppe Karnevalisten aus Brandeburg meine ich. Auch Samstag war das Essen wieder gut und lecker. Ich hatte böhmische Bier, Bruno. War auch lecker. Sonntag sind wir dann mit der S-Bahn und einer Familien-Tageskarte (19,–€) nach „Radebeul“ gefahren. Karl May-Stätten und Grab besuchen würde jetzt mancher denken. Wir doch nicht 🙂
Wofür Radebeul noch bekannt ist: Weinanbau! Ja, ihr lest richtig (guckst Du: http://tourismus.radebeul.de/tourismus-kultur/). Also sind wir eine kleine Runde um den Weinberg gewandert, nach ca. 2,5 Std. kehrten wir in eine Besenwirtschaft ein (Straußwirtschaft). Die war aber nicht besonders toll, so gingen wir nach einem kleinen Shoppen zum „Retzschgut“ ( http://www.retzschgut.de/ ). Hier saßen wir mitten im Weinberg, den Bismarkturm im Blick. Die Sonne schien, wir hatten Urlaub :-). Laut Birgit „der perfekte Urlaubstag“. Da wir neuerdings so ein „Garmin-Ding“ haben, habe ich unsere Strecke aufgezeichnet. Könnten an die 10 KM gewesen sein, ich muss erst noch lernen, das Ding auszuwerten….. 🙂 Gegen 17:00 sollte die S-Ban heimwärts fahren, sie benötigt eine knappe Stunde. Daheim sind wir dann nebenan in der „Zur Habe„, eine Art Frittenbude mit Tischen und Sitzen an der Elbe, essen gewesen. Hier gibt es ehrliches, preiswertes Essen. Keine große Auswahl, aber satt wirst Du hier immer und das für kleines Geld 🙂 Auch mal schön für die Urlaubskasse…..


Montag wollten wir die Route Nr. 27 „Von Rathen auf den Gamrig“ aus unserem ADAC-Wanderbuch gehen. Der Autor schreibt „leichtes Gelände“ und „wenig Kondition nötig“. Fragt mal Birgit 🙁
Gut, zu den 6,5 KM ab Rathen kamen ja noch unsere 3 hin bzw. 3 zurück hinzu. Aber wir sind ganz schön gekraxelt. Hatten dann auch am Ende noch eine schöne Aussicht auf die sächs. Schweiz, echt beeindruckend. Bilder baue ich daheim in den Bericht ein, hier gibt es eine sehr laaaaangsame Leitung. Wir kehrten am Ende der Wanderung bei „Zum Hermann“ (guckt mal die google-Rezensionen…) ein. Eine Institution in Rathen, direkt an der Promenade und natürlich Elbblick. Flaschenbier, Hausmannskost und viel zu sehen. Nach einem netten Schwätzchen mit dem Tischnachbarn kämpften wir uns nach Hause. Die Füße waren am Ende 🙁

So beschlossen wir, Dienstag einen „Urlaubstag“ einzulegen. Mitten in der Nacht fing Hannes an zu kotzen, zu kackern etc. Dem armen Kerl gings nicht gut. So, nun kennen wir auch einen Tierarzt hier. 2 Spritzen weiter und (nur!) 27,– € ärmer sind wir wieder daheim. Er hat gerade gefressen, es scheint besser zu sein. Gleich gehen wir nach Rathen, dort ist eine Forellen-Räucherei 🙂 (jipie!).
Wir werden Mittagessen gehen, Birgit bekommt die Kartoffelsuppe für Nichtfischesser…..
Die Räucherei am „Amselsee“ macht die Forellen immer ganz frisch und lecker. Freue mir.
Den Nachmittag wollen wir auf unser Sonenndeck unten an der Elbe gehen (Fotos folgen noch). Es ist 23° und die Sonne knallt.
Die Forelle kam wirklich frisch aus dem Rauch, lecker! Kartoffelsuppe war nicht, es hätte Soljanka geben können. Birgit hat ein paar Wiener bevorzugt und ist auch satt geworden. Auf dem Rückweg waren wir so Fußfaul, dass wir mit dem Dampfschiff zurück nach Wehlen fuhren, Urlaub halt 🙂 .
Dann haben wir noch eine gute Stunde in der Sonne gebrutzelt, die Sonnenmilch hatten wir ja morgens auf dem Rückweg vom Tierarzt geholt. Der Nachmittag plätscherte so dahin und am Abend gingen wir wieder in die „Frittenbude“. Die ist so ähnlich wie früher der Holz in Worringen, eher noch etwas kleiner. Aber gut. Das Schnitzel mit hausgemachten Kartoffelsalat für 5,90 €.


Heute (Mittwoch) hatten wir eine Brauerei-Führung in der „Braumanufaktur von Schmilka“ gebucht, echtes Bio-Bier kosten (guckst Du: http://brauerei.schmilka.de/ ). Es gab (leider) keine Verkostung für die 6,– €, dafür aber noch eine kleine Führung im Anschluß an der Mühle und dem rekonstruiertem Wassermühlrad sowie in deren Bio-Bäckerei. Auch die Leckereien dort haben uns gut geschmeckt. Das Pils und das Bernstein waren leider aus, so konnten wir nur das Bockbier und das Helle probieren. Beide gut und das helle besonders süffig 🙂
Ihr wisst schon, „auf einem Bein…..“
Wir beschlossen, wieder zu kommen. Vielleicht noch in dieser Woche, mal schauen. Mit der S-Bahn ging’s wieder heim und so haben wir ein wenig Zeit, diesen Bericht zu schreiben und uns eine neue Wanderung für Morgen auszusuchen. Wir nehmen jetzt die # 29 „Über die Napoleonschanze“ aus dem ADAC-Buch, den GPX-Track gibt’s im Internet. Den habe ich schon auf das Garmin-Dings geladen und so haben wir immer einen sicheren Empfang und können uns nicht verirren. Mit dem Handy hatten wir da schon so unsere Erlebnisse………

Die Napoleonschanze war ein auf der Hügelspitze (Schanzberg, 392 mtr.) gegrabener Stellungsgraben aus jener Zeit.  Hier waren auch Kanonen stationiert, die das Dingens-Tal zu überwachen hatten. Auf der Hochebene war es etwas zugig. Danach ging es zur Brandaussicht, dem „Balkon der sächsischen Schweiz“ (guckst Du: http://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/besucherinformation/ausflugsziele/brand-aussicht/ ). Hier konnte man schön sitzen und die Aussicht genießen. Es gab dazu noch lecker gegrillte Thüringer und eine Apfelschorle 🙂
Verlesen?? Nein, wir mussten ja irgendwann noch nach Hause fahren. Nach der Rast ging es bergab ins Polenztal hinein, immer der Polenz entlang. Hier kamen uns dann auch einige Männergruppen (wir hatten ja „Herrentag„) entgegen, alle noch halbwegs klar und gesittet, war ja noch früh. Im Tal waren schöne Felsen ringsherum zu bestaunen. Der einzige Nachteil dieser Tour: der Abstieg von der Brand ins Polenztal musste irgendwie wieder nach oben gehen, denn in Hohnstein (oben) steht unser Auto. Birgit kam fluchend und in den Matsch greifend mit hinauf 🙂 Es war aber auch doof, am Ende der Tour noch den Berg hinauf zu müssen. Der Autor vom ADAC schrieb „leichtes Gelände“ und „wenig Kondition“ nötig. Wir sahen das anders. Dieses Büchlein ist für geübte Wanderer geschrieben, nicht für uns Schnullis. Daheim angekommen beschlossen wir, Freitag sollte es einfach nur hianuf zur Bastei und über Rathen (und „Zum Hermann“) wieder zurück gehen. Die Strecke kennen wir und wissen, was kommt. Für Samstag fanden wir eine kurze Wanderung „zum Utterwalder Felsentor“.  Fix den GPX-Kurs auf das Garmin-Dings geladen und fertig war die Planung.

Freitag also hinauf zur Bastei. Hier war „Brückentag“, auch die Schulen hatten zu. Ganz Tschechien war auch hier, so war es an der Bastei brechend voll. Nicht im Biergarten, dafür war es dort zu teuer (0,4 Ltr. für 4,50 €). Die Aussicht von oben auf die Elbe war wie immer sehr schön, die Stufen hinab  kannten wir ja. Nach einer ausgiebigen Sonnenpause bei Hermann schlenderten wir heimwärts und gingen noch für ein Stündchen auf unsere Sonnenterasse unten. Essen gabs heute mal in der Frittenbude 🙂


Heute ist Samstag und es ist jetzt schon sehr warm, es soll heute bis kanpp 26 ° werden. Zum Glück geht die Wanderung nachher tief durch den Wald, da ist es erträglicher. Koffer ist schon fertig gepackt für Morgen.
Wir sind bis zum Uttewalder Gasthaus gegangen, eine knappe Stunde. Birgit hatte gelesen, es solle dort gutes Essen geben. Es war auch gut, nur leider eine gaaaanz kleine Karte, da sie drinnen eine geschlossene Gesellschaft hatten. Wir saßen schön im Halbschatten und genossen ein alkoholfreies Weizen. Wir waren nämlich nicht ganz klar, was mit Hannes sein würde, hat er nun oder hat er nicht?
Dass Verdauung so wichtig ist 🙂 Gerade bei so kleinen Tierchen…….

Schlussendlich hatte er dann und wir mussten kein zweites Mal zum Tierazrt. Also Resturlaub genießen und gut war.  Abends wollten wir nochmal in den Elbpegel, da war aber nichts frei. Also weiter in das „Cafe Welyn„, die haben eine schöne Elbterasse und das Essen war sehr gut. Noch besser als Im Elbpegel ist unsere Meinung.
Sonntag war dann Auto beladen dran und dann das lecker Frühstück genießen, ein letztes Mal.
Was die uns hier die Woche aufgetischt haben, war schon echt toll. Alles sehr lecker und vielfältig. Die Waage hat’s dann auch gezeigt 🙁
Die Fahrt heimwärts ging bis Kassel zügig, dann das Chaos schlechthin. Allein um Kassel herum haben wir eine gefühlte Stunde gebraucht. Trotzdem, nach 6:20 Std. waren wir wieder daheim. Da Montag noch frei ist, haben wir uns direkt an die Wäsche gemacht.
Ich habe dann auch Montag noch bei 32° einige Hemden gebügelt. Es war viel zu heiß.

Jetzt hat der Alltag uns schon wieder und wir müssen noch soooo lange auf den nächsten Urlaub warten.

Also, macht’s gut!

See you.
PS: haben immer noch nicht Alles gesehen dort….. 🙂